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fiktive Abrechnung auf Gutachterbasis bzw. aufgrund Kostenvoranschlag - Teil 2

Weiterhin ist in letzter Zeit wieder einmal verstärkt zu beobachten, dass unter Berufung auf sog. Kontrollberichte Kostenvoranschläge und Gutachten im Bereich der Stundenverrechnungssätze, der Ersatzteilaufschläge und der Verbringungkosten gekürzt werden. Dabei wird meistens der Stundenverrechnungssatz von "Vertrauensbetrieben" oder billiger Referenzbetriebe zu Grunde gelegt. Der BGH hat in seinem Urteil vom 29. April 2003, der sogenannten "Porsche-Entscheidung" jedoch klargestellt:

  • "Der Geschädigte, der fiktive Reparaturkosten abrechnet, darf der Schadensberechnung die Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde legen. Der abstrakte Mittelwert der Stundenverrechnungssätze aller repräsentativen Marken- und freien Fachwerkstätten einer Region repräsentiert als statistisch ermittelte Rechengröße nicht den zur Wiederherstellung erforderlichen Betrag."

Lediglich in Fällen, in denen es dem Geschädigten ohne Weiteres möglich ist, eine ihm zugängliche gleichwertige preiswertere Werkstatt zu nehmen, kann der Versicherer auf eine solche verweisen. An das Merkmal der "Gleichwertigkeit" werden jedoch strenge Anforderungen gestellt. Fragen Sie hierzu einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.

Aufgrund eben dieser "Porsche-Entscheidung" ist es auch nicht rechtens Abschläge für die sogenannten UPE-Aufschläge vorzunehmen.

 

Rechtsanwalt Lars Kasulke
webmaster@unfall-recht.de